was successfully added to your cart.

Versteckte Süßstoffe, schöngerechnete Nährwerte, ungewisse Herkunft: Verbraucher hinterfragen immer häufiger kritisch ihr eigenes Konsumverhalten und tappen längst nicht mehr unbeholfen in jede Werbefalle. Mit Hilfe von Apps wie CodeCheck können sie per EAN-Scan genau prüfen, welche Inhaltsstoffe in einem Produkt enthalten sind und wie nachhaltig Hersteller produzieren. Eine Umfrage unter CodeCheck-Nutzern von Oeeda Analytics zeigt, warum das Bild des deutschen Pfennigfuchsers beim Einkauf antiquiert ist und was grüne Produkte mit Ablasshandel zu tun haben.

Grüne Produkte auf dem Vormarsch

Zuckerbomben zum Abnehmen oder Früchtetee ohne Früchte – die Liste von Produkten mit fragwürdigen Zutaten und Werbeversprechen ist schier endlos. Für Verbraucher werden Gesundheits- und Sicherheitsaspekte aber auch die Umweltauswirkungen der Produktion von Produkten immer wichtiger, wie die aktuellen Oeeda Insights zeigen. Demnach werden Produkte mit ungesunden Zutaten im Supermarktregal zunehmend links liegen gelassen. 98 Prozent der befragten Konsumenten würden stattdessen eher ein grünes/umweltfreundliches Produkt kaufen.

Bio fürs gute Gewissen: Der grüne Ablasshandel

Getrieben werden die Verbraucher u.a. vom eigenen schlechten Gewissen, zu wenig für die Umwelt zu tun (67 Prozent der Befragten), aber auch vom eigenen Gesundheitsbewusstsein. Die Studie widerlegt das verbreitete Bild des knausrigen deutschen Konsumenten, für den der Preis das wichtigste Entscheidungskriterium ist. Bewusste Verbraucher sind im Schnitt bereit, 11,3 Prozent mehr für „grüne Produkte“ auszugeben.

Gütesiegel vor Marke, Supermärkte nur zweite Wahl

Drogerien sind die beliebteste Bezugsquelle für grüne Produkte und damit erster Anlaufpunkt für bewusste Konsumenten. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten denkt beim Green Shopping an Supermärkte, nur 37 Prozent der Befragten kaufen nachhaltige Produkte am liebsten online.

Greenfluencer als Botschafter für eine bewusste Lebensweise

Bewusste Verbraucher sind nicht nur bereit mehr Geld auszugeben, sondern haben auch eine große Einflussmacht auf das Kaufverhalten anderer. Laut Studie „bekehren“ sie im Schnitt drei Personen zum Kauf nachhaltiger Produkte und sind somit wichtige Botschafter für eine nachhaltige und bewusste Lebensweise. Für Hersteller geht kein Weg an Greenfluencern vorbei. Wie diese spezielle Konsumentengruppe tickt und welche Wünsche sie hat, war nie einfacher herauszufinden: Mit Oeeda Audience – dem größten Panel für bewusste Konsumenten – können Sie diese wertvolle Zielgruppe schnell und zielgerichtet direkt am Point of Sale befragen und wertvolle Einblicke in ihr Kauf- und Nutzerverhalten zu gewinnen.

Wie Sie Greenfluencer zu Ihren Markenbotschaftern machen? Jetzt anfragen!

Diese Umfrage mit 24 Fragen wurde online durchgeführt und bei CodeCheck-Anwendern beworben. Die Befragung wurde vom 27. bis 29. August 2018 durchgeführt und hatte 1.000 Teilnehmer.
 Diese Umfrage wurde bewusst entwickelt um die Gewohnheiten gesundheitsbewusster Konsumenten zu erfassen. Für demografisch-verknüpfte Antwortgruppen wurden die Unterschiede mit statistischer Signifikanz berücksichtigt, wenn der Student’s t-Test einen Wert von p < 0,05 erreichte.
*”Grüne” Produkte sind Produkte, die weniger umweltschädlich sind oder die menschliche Gesundheit weniger schädigen als herkömmliche Produkte. Grüne Produkte werden mit den folgenden Elementen in Verbindung gebracht:
  • Häufig aus recycelten Materialien oder Inhaltsstoffen hergestellt oder aus erneuerbaren und nachhaltigen Ressourcen.
  • Bezug von lokalen Herstellern oder aus lokalen Quellen.
  • Ganz oder teilweise biologisch abbaubar oder leicht wiederverwendbar.
  • Energieeffizient, frei von ozonabbauenden Chemikalien oder toxischen Verbindungen, produziert keine toxischen Nebenprodukte.